Despre Agrana și producția de zahăr

În România, AGRANA Romania are ca activitate principală producerea de zahăr, atât din zahăr brut importat cât și din sfeclă de zahăr.

AGRANA Romania este unul dintre cei mai importanți furnizori de zahăr pentru îndulcitori și pentru industria băuturilor răcoritoare, pentru vânzarea zahărului cu amănuntul în retailul internațional, dar și pentru comercianții care vând zahărul cu amănuntul în orașele mici și satele din întreaga țară.

De la sfeclă la zahăr

În fabrica din Roman, zahărul este produs din sfeclă de zahăr. După recoltarea din toamnă, sfecla este transportată de pe câmp la fabrica de zahăr AGRANA din Roman pentru a fi prelucrată. După curățare și tocare, zahărul se extrage din sucul de sfeclă. Sucul rezultat se îngroașă și apoi se cristalizează. În cele din urmă, cristalele de zahăr rezultate sunt separate de sirop în centrifuge. Zahărul finit este ambalat în mod complet automat într-un mod adecvat pentru uz casnic și ajunge la consumator ca un produs alimentar important.

Cele mai importante etape ale producției de zahăr sunt:

  • Recoltarea sfeclei
  • Îndepărtarea solului, separarea materialului vegetal, extragerea sucului de zahăr.
  • Purificarea/concentrarea sucului
  • Îndepărtarea materialelor care nu conțin zahăr, îndepărtarea apei (depozitarea siropului)
  • Cristalizarea și depozitarea zahărului
  • Extracția zahărului pur, depozitarea în silozuri mari în condiții specifice. 

Sfecla de zahăr

Sfecla de zahăr este o plantă a cărei rădăcină conține o concentrație mare de zaharoză și care este cultivată în scop comercial pentru producția zahărului.  Sfecla este formată din frunze de sfeclă (acestea rămân pe câmp în timpul recoltării), tulpina de sfeclă (care reprezintă baza frunzelor și este îndepărtată în timpul recoltării) și rădăcina sau corpul sfeclei (care conține zahărul). Rudele ei sunt sfecla roșie, loboda și spanacul. 

În primul an al sezonului de creștere se formează corpul rădăcinii, așa-numitul "nap", care este folosit pentru producția de zahăr. După primul sezon de vegetație, se atinge nivelul maxim de stocare a zahărului. Dintre plantele care conțin zahăr (sfecla de zahăr și trestia de zahăr), sfecla de zahăr este cea mai productivă, cu 16-20% conținut de zahăr iar xonținutul său de apă este de aproximativ 75%.

Sfecla de zahăr este o cultură bienală, care atinge cel mai ridicat conținut de zahăr în toamna (octombrie) a primului an de creștere. În acest moment este recoltată, iar zahărul conținut este extras și cristalizat. După recoltare, conținutul de zahăr scade în timpul depozitării, astfel încât prelucrarea trebuie efectuată rapid pentru a obține cel mai mare randament de zahăr posibil. Astfel, prelucrarea sfeclei de zahăr se desfășoară în fiecare an între sfârșitul lunii septembrie și jumătatea lunii ianuarie, ceea ce face ca recoltarea și prelucrarea sfeclei de zahăr ("campania sfeclei de zahăr") să fie condiționată din punct de vedere climatic.

Zuckerbroschüre

Die Stationen der Zuckergewinnung

Die Zuckergewinnung aus Zuckerrüben ist ein aus verschiedenen Abschnitten bestehendes Verfahren, das in den meisten europäischen Ländern in großem Maßstab durchgeführt wird. Die meisten Verfahrensabschnitte werden fortlaufend durchgeführt. Ziel des Verfahrens ist es, ein mikrobiologisch stabiles Erzeugnis (Kristallzucker oder lagerfähiger Sirup) zu erhalten, das für die Lieferung während des gesamten Jahres (Kristallzucker) oder die Weiterverarbeitung (Sirup) gelagert werden kann.

Ernte & Lagerung

Die Zuckerrüben werden nach der Ernte von den Rübenbauern auf Rübenplätzen (Außenlagern) gesammelt oder direkt im Werk angeliefert. Bei der Übernahme im Fabrikslager werden die Rüben gewogen und mit Hilfe von neigbaren Bühnen (Fahrzeug wird gekippt) entladen. Anschließend wird mit schwenkbaren und höhenverstellbaren Förderbändern ein Rübenstapel gebildet. Dort lagern die Rüben bis zur Verarbeitung. Es ist wichtig, die optimalen Lagerbedingungen für die Rüben zu schaffen, da sich der Zuckergehalt sonst verringert. Die optimale Lagertemperatur beträgt zwischen -3 und 5°. Ist es zu warm ist die Stoffwechseltätigkeit erhöht, ist es zu kalt frieren die Rüben ein. Das Verarbeiten von gefrorenen Rüben ist zwar unproblematisch, die Rüben sollten jedoch nicht auf während der Lagerung auftauen, denn das spätere Auftauen führt zu einer raschen Zersetzung. Nach einer ersten Wäsche und einer Zwischenlagerung im Rübenbunker werden die Rüben schließlich der Verarbeitung mittels Förderbändern zugeführt.

1. Schnitzelgewinnung

Schneidemaschinen zerkleinern die Rübe in streifenförmige „Schnitzel“, die einen Zuckergehalt zwischen 16 und 20 Prozent aufweisen.

2. Saftgewinnung

Der Zucker wird aus den Schnitzeln durch heißes Wasser (ca. 70 Grad Celsius) im Gegenstrom – die Schnitzel werden gegen den Wasserstrom von unten nach oben befördert – herausgelöst (Extraktion). Der Rohsaft entsteht. Er enthält rund 98 Prozent des in der Rübe enthaltenen Zuckers sowie organische und anorganische Inhaltsstoffe (so genannte „Nicht-Zuckerstoffe“) aus der Rübe.

3. Saftreinigung

Die Nicht-Zuckerstoffe im Rohsaft werden durch die natürlichen Stoffe Kalk und Kohlensäuregas, die im eigenen Kalkofen erzeugt werden, gebunden und ausgefällt.

4. Filtration

Die ausflockbaren unlöslichen Nicht-Zuckerstoffe und der Kalk werden in Filteranlagen abfiltriert. Das Filtrat wird als Dünnsaft, der Filterrückstand als Carbokalk bezeichnet. Dieser stellt ein wertvolles Bodenverbesserungsmittel dar, das den Feldern wieder zugeführt wird.

5. Safteindickung

Der Dünnsaft wird in einer mehrstufigen Verdampfung eingedickt. Es entsteht Dicksaft. Für die Zuckergewinnung werden große Energiemengen benötigt, die durch den Betrieb eines eigenen Kraftwerks gedeckt werden. Der in Hochdruckkesseln erzeugte Dampf dient in Turbogeneratoren zur Eigenstromerzeugung. Der Turbinenabdampf wird als Prozessdampf (Kraft-Wärme-Kopplung) zur Beheizung der Verdampfstation eingesetzt.

6. Kristallisation

Der Dicksaft wird in den Kochapparaten unter Vakuum weiter eingedickt. Die Kristallisation wird durch Hinzufügen („Impfen“) von fein vermahlenem Zucker ausgelöst. Durch weiteres Eindicken wachsen die Kristalle bis zur gewünschten Korngröße.

7. Zentrifugieren

Die Zuckerkristalle werden durch Zentrifugieren vom Sirup getrennt. Der abgetrennte Sirup wird noch zwei weiteren Kristallisationsstufen unterzogen.

8. Zucker

Der so gewonnene reine kristallklare Zucker erscheint durch die Lichtstreuung in den Kristallen weiß. Weißzucker hat einen Saccharosegehalt von mindestens 99,7 Prozent. Der Rest ist de facto Feuchtigkeit.

9. Zuckertrocknung

Weißzucker wird im Luftstrom getrocknet, gekühlt und in Silos gelagert. In vielfältigen Formen, haushalts- oder industriegerecht abgepackt, tritt der Zucker als wichtiges Nahrungs- und Genussmittel seinen Weg zum Verbraucher an.

Nebenprodukte der Zuckerproduktion

Es werden nahezu 100 % aller eingesetzten Rohstoffe verwertet!

Melasse: Der abgetrennte Sirup der letzten Kristallisationstufe wird als Melasse bezeichnet. Die Melasse enthält den nicht auskristallisierbaren Zucker (6 bis 9 Prozent des Zuckers aus der Rübe) und die aus den Rüben stammenden löslichen Nicht-Zuckerstoffe. Sie stellt einen hochwertigen Rohstoff für die Backhefe- und Futtermittelindustrie sowie für die Alkoholerzeugung dar.

Restmelasse ist ein Produkt, das im Zuge der Zuckerrübenverarbeitung - der chromatografischen Melasseentzuckerung - entsteht. Der Zuckergehalt von Restmelasse liegt bei ca. 18 %. Sie ist reich an Kaliumoxid und wird daher in der Landwirtschaft (auch im Bio-Landbau) primär als Düngemittel eingesetzt.

Schnitzel: Die im Extraktionsturm ausgelaugten Schnitzel werden nach mechanischer Abpressung und nach Zugabe von Melasse in Trockentrommeln getrocknet, danach pelletiert (gepresst) und als Futtermittel verkauft.

Carbokalk: entsteht bei der Zuckerrübenverarbeitung im Zuge der Saftreinigung und ist ein besonders schnell wirkender Kalkdünger. Carbokalk ist reich an Phosphor und Stickstoff und ist auch für den Bio-Landbau zugelassen.

Zuckerherstellung aus Zuckerohr

Zuckerrohr wird aus Zuckerrohrstecklingen - den so genannten „Setts“ - gezogen, die nach elf bis achtzehn Monaten erntereif sind. Jeder Steckling kann bis zu sieben Ernten produzieren, bevor die Pflanze ersetzt werden muss. Die Ernte erfolgt mechanisch oder per Hand. Die trockenen Blätter, „Trash“ genannt, werden häufig vorher abgebrannt, um die nachfolgende Verarbeitung zu erleichtern.

Nach der Ernte müssen die geschnittenen Rohre so schnell wie möglich verarbeitet werden, um den Zucker zu erhalten und einen Zuckerabbau durch Mikroorganismen zu vermeiden. Deshalb befinden sich die Fabriken, in der Nähe der Anbaugebiete. Das Zuckerrohr wird gereinigt, gepresst und zermahlen und dann mit heißem Wasser besprüht, um den Saft zu extrahieren. Der Saft wird filtriert, durch Verdampfung bei Unterdruck konzentriert und dann kristallisiert. Danach wird er vom verbleibenden Muttersirup durch Zentrifugieren getrennt.

Zu diesem Zeitpunkt ist der Zucker teilweise gereinigt und liegt in kristallisierter mikrobiologisch stabiler Form vor. Er kann als Massengut behandelt, gelagert und zu Raffinerien in der ganzen Welt transportiert werden. Die wichtigsten Abschnitte der Raffination von Rohr-Rohzucker sind:

  • Affination und Auflösen
  • Carbonatation und Filtration
  • Entfärbung
  • Verdampfen und Kristallisation

Nachhaltiger Zucker aus Raffination

Neben der Produktion von Zucker aus Zuckerrüben raffiniert AGRANA an ihren Standorten in Rumänien und in Ungarn auch Rohzucker aus Zuckerrohr zu Weißzucker. Bei dem Werk in Bosnien-Herzegowina handelt es sich um eine reine Rohzuckerraffinerie. Zur Versorgung ihrer Rohzuckerraffinerien in der EU bezieht AGRANA Rohzucker aus Least Developed Countries1,jene in Brcko|Bosnien-Herzegowina wird mit Rohzucker vom Weltmarkt, v.a. aus Brasilien versorgt. 

Zucker hat viele Formen

Durch Pressen entstehen die verschiedenen Würfelzuckersorten (Würfelzucker, Espressowürfel, Bridgezucker) und der Zuckerhut. Durch Mahlen erhält man Staub-, Back- und Puderzucker. Streuzucker ist besonders rieselfreudiger Staubzucker, der nicht klumpt und auch auf warmen Mehlspeisen nicht zergeht. Gelierzucker enthält neben Zucker als Gelierhilfe noch Apfelpektin und Zitronensäure. Für Sirupzucker wird Feinkristallzucker mit Zitronensäure vermischt. Für die Herstellung von Beeren- und Steinobstsirup wird dem Sirupzucker zusätzlich Pektinase beigemischt, um das Gelieren zu vermeiden. Weißer und brauner Kandis werden aus einer hochwertigen Zuckerlösung durch langsames Auskristallisieren gewonnen. Braunzucker ist Kristallzucker, der mit Rohrzuckersirup veredelt wird. Fruchtzucker ist ein Beitrag zur kalorienreduzierten Ernährung. Traubenzucker ist für alle geeignet, die rasch wirksame Energie benötigen.

Wussten Sie, dass Zucker bei sachgerechter Lagerung praktisch unbegrenzt haltbar ist? Ausgenommen sind einige spezielle Zuckersorten wie z.B Gelierzucker, der neben Zucker auch Zusatzstoffe enthält.